Widmung der täglichen Pujas in Pullahari

Pullahari ist der Sitz Seiner Eminenz Jamgon Kongtrul Rinpoche in Nepal und liegt an den nördlichen Ausläufern des Himalaya, mit Blick auf die Große Stupa von Boudhanath. An diesem abgelegenen, ruhigen Ort mit überwältigender Aussicht lebt die uralte Tradition der Gebete, Rituale, Ausbildung und Erziehung der Mönche sowohl im Kloster als auch im Mahamudra-Retreatzentrum weiter. Das Kloster Pullahari ist benannt nach dem Hauptsitz des Mahasiddhas Naropa in Indien und bedeutet ‚bezaubernde Blumen’.

Heute leben über 240 Mönche im Kloster Pullahari. Siebzehn Mönche befinden sich im fünften Dreijahresretreat.


Die Bedeutung von Pujas

Pujas sind Formen der Meditation, bei denen sich Gesang, das Rezitieren von Wunschgebeten und Mantras und stilles Verweilen abwechseln. Diese Rituale beziehen sich auf unterschiedliche Qualitäten des erleuchteten Geistes und dienen dem Erwecken von Weisheit, Liebe und Mitgefühl. Sie können auch zur Auflösung von Hindernissen auf dem spirituellen Weg durchgeführt werden, z.B. Unfälle, Krankheiten, emotionale oder psychische Probleme, berufliche und andere Schwierigkeiten. Manche Pujas können speziell Sterbenden und Verstorbenen gewidmet werden, um ihnen zu helfen, Frieden zu finden und sie zur Befreiung zu führen.

Jeden Morgen treffen sich die Mönche des Klosters Pullahari zur Rezitation und Meditation der Grünen Tara- und der Medizinbuddha-Praxis.


Tara Pujas

Tara Tara, die Edle Befreierin, gilt als die Mutter aller Buddhas. Sie verkörpert Furchtlosigkeit und die Fähigkeit, unerschöpflich und ungehindert zum Wohle aller Lebewesen zu handeln. Sie kann sich in unterschiedlichen Formen und Farben zeigen, je nachdem welche Art von Unterstützung gebraucht wird. Die Grüne Tara gibt uns Mut und vertreibt Hindernisse. Die Weiße Tara schenkt den Segen eines langen Lebens und spontan entstehende Weisheit.

Medizinbuddha Pujas

Medizin Buddha Der Segen des Medizinbuddhas hilft, Krankheiten aufzulösen. Sein tiefdunkelblaues Licht durchdringt die Symptome der Krankheiten ebenso wie ihre Ursachen, die Geistesgifte, und hilft uns, das vollkommene Heilsein der Erleuchtung zu erlangen. Diese Praxis kann auch Sterbenden gewidmet werden.

Amitabha Gebete

Amitabha Für Verstorbene können Sie Amitabha-Gebete rezitieren lassen. Während der 49 Tage, die das Bewusstsein im Bardo, dem Zwischenzustand zwischen Tod und neuer Verkörperung verbringt, beten die Mönche vor Jamgon Kontrul Rinpoches Stupa dafür, dass die Verstorbenen in den reinen Bereich des Buddha Amitabha eingehen oder eine gute Wiedergeburt als Mensch annehmen können.

Spenden für Pujas

Die Existenz und die Aktivitäten des Klosters Pullahari basieren auf der Freigebigkeit von Spendern. Mit der Unterstützung der Pujas helfen sie gleichzeitig, den Lebensunterhalt und die Ausbildung der in Pullahari lebenden Mönche und Novizen zu sichern. Möchten auch Sie das Pullahari Kloster unterstützen? Bitte verwenden Sie dazu unser Spendenformular für die Widmung der täglichen Pujas im Kloster Pullahari.