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Die Inkarnationen der Jamgon Kongtrul Rinpoches Der erste Jamgon Kongtrul Rinpoche, Lodro Thaye (1813-1899) war ein außerordentlicher Gelehrter und vollkommen realisierter Meister in Tibet. Unmittelbar nach der kulturellen und religiösen Renaissance in Tibet des 19. Jahrhunderts, gründete Lodro Thaye, gemeinsam mit Jamyang Khyentse Wangpo und Chogyur Lingpa die RIME-Bewegung. Ziel dieser Bewegung war es, das starre Sektierertum, das damals unter den verschiedenen buddhistischen Schulen herrschte, zu überwinden. Lodro Thaye trug auch die Fünf Großen Schätze zusammen, ein Kompendium, in dem alle Lehren, Unterweisungen und Meditationspraktiken der verschiedenen buddhistischen Traditionen zusammengestellt sind. Bis heute ist dieses Kompendium ein zentrales Nachschlagewerk für Übertragungen, Ermächtigungen und Kommentare.
Der zweite Jamgon Kongtrul
Rinpoche,
Der Dritte Jamgon Kongtrul Rinpoche, Der Dritte Jamgon Kongtrul Rinpoche wurde 1954 in Zentraltibet geboren, so wie es seine vorangegangene Inkarnation vorausgesagt hatte. Die Umstände seiner Geburt wurden durch den Sechzehnten Gyalwa Karmapa, Rangjung Rigpe Dorje, vorausgesagt. Jamgon Kongtrul Rinpoche entwickelte sich zu einem vorbildlichen Praktizierenden der buddhistischen Lehre, Meister, spirituellen Lehrer und einem Menschenfreund. Seine Aktivitäten zugunsten des Buddhismus und der Menschen erstreckten sich von Osten nach Westen. So wurde er zu einem der großen, zeitgenössischen Lehrer der tibetisch-buddhistischen Tradition.
Einfühlsam gegenüber den Bedürfnissen der anderen, insbesondere in Hinblick auf die schwierige Lage der Bedürftigen, nutzte Jamgon Kongtrul seine Verbindungen zu Menschen, die seine humanitären Ideale teilten, und gründete ein Netzwerk von Organisationen. So entstanden der Paramita Charitable Trust in Indien, die Ananda Sangh Society in Nepal und die Rigpe Dorje Foundations in Kanada, den USA, Frankreich, der Schweiz, Deutschland und Hongkong. Diese Organisationen ermöglichen Hilfeleistungen für Bedürftige in Indien und Nepal, wo bis heute in manchen Gebieten größte Armut herrscht. Kurz vor seinem tragischen Tod im April 1992 initiierte Jamgon Kongtrul ein Heim für alte, mittellose und verlassene Menschen, ein Gesundheitszentrum in einer abgelegenen Gemeinde des Himalaya und eine Schule für Kinder aus unterprivilegierten Familien. Darüber hinaus veranlasste er für Menschen in abgelegenen Gegenden Programme für die Behandlung von Grauem Star. Jamgon Kongtrul Rinpoche teilte seine Ideale sowie seine Erfahrungen und Erzählungen von der Not anderer mit seinen Mönchen und Schülern. Dadurch bewirkte er in ihnen ein Bewusstsein über die Not und das Elend in der Welt, insbesondere in Indien und Nepal, das weiter über ihr Klosterleben und ihre Klostergemeinschaft hinausging. Nicht zuletzt liegt darin auch der Grund dafür, dass alle Projekte zum Wohle der Armen und Bedürftigen, die Jamgon Kongtrul initiiert hatte, nach seinem tragischen Tod nicht nur aufrecht erhalten wurden, sondern sich immer weiter entwickeln konnten. Die Aufgabe des Rigpe Dorje Vereins Deutschland sehen wir in der Unterstützung einiger der zahlreichen Projekte, die Jamgon Kongtrul Rinpoche aufgebaut oder geplant hat. Für eine detailiertere Übersicht über die Aktivitäten des Rigpe Dorje Vereins klicken Sie bitte hier.
Der Vierte Jamgon Kongtrul Rinpoche,
Die Wiedergeburt des Dritten Jamgon
Kongtrul Rinpoche und das Auffinden des Vierten Jamgon Kongtrul Rinpoche wird im
Buch EMA HO ausführlich beschrieben. Das Buch kann unter
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werden.
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